Gabi Müller

Gage 2014 in Ergoldsbach

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Jun 232014
 

Alle zwei Jahre ist es wieder soweit. Die Gewerbemesse in Ergoldsbach öffnet Donnerstag und Sonntag ihre Ausstellung für die Besucher der Umgebung.

Dieses Jahr sind wir das erste Mal mit unserer Zuchtstätte vom Krumawukl und der Mobilen Hundeschule Krumawukl vertreten. Am Mittwoch abend wird fleissig der Stand aufgebaut. Milo und Najah passen genau auf, dass alles ok ist.

…Überwachung der Aufbauarbeiten!…
…fertig!…die Krumawuklfarbe sticht ganz schön raus ;-)….

Pünktlich sind auch unsere selbstgestalteten T-Shirts und Sweatjacken fertig geworden und können über uns bestellt werden.

…wer ist hier der Chefe?…
…nanana….
…und auch Sweat-Pullover in verschiedenen Farben!…

Ziemlich viele Besucher schlendern am Donnerstag und Sonntag durch die Messehalle. Milo spielt immer mal wieder Wegesperre, um  an viele Streicheleinheiten zu kommen. Es werden Fragen gestellt und beantwortet und vor allem natürlich unsere beiden Lumpen bewundert. „Mei sind die brav!“ hören wir immer wieder!

…Kinder und Hunde im Bällebad!…

Ziemlich schnell sind die beiden Tage vergangen. Die Veranstaltung war gut organisiert, dafür herzlichen Dank an den Gewerbeverein Ergoldsbach. Beim nächsten Mal in zwei Jahren sind wir mit Sicherheit wieder mit dabei!

23.02.2014 – Sonnenstunden genießen!

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Feb 242014
 

So! Endlich ist es auch bei uns mal richtig schön! Die Sonne scheint, es hat frühlingshafte Temperaturen, ein Bienchen schwebt um mich rum und ich genieße die Sonne auf einem neuen, tollen Platz! Schaut mal! Was meint ihr denn, wo ich hier bin?

…schön ist es hier…

…jetzt ein bisserl mehr zu sehen! Wo bin ich?

…na erkennt ihr, wo ich bin?…

…ich hab auch einen Unterbewohner…

…manchmal schaut er ein bisserl melancholisch…

hihi…Rätsel gelöst…ich bin Milo aufs Dach gestiegen!

…und mach hier in der Sonne ein Döserle!…

…die tolle Hütte hat unser bestigstes Herrle wieder heile gemacht, gestrichen und verschönert…dafür darf er heute auch Milo’s Apfelbaum schneiden. Im Sommer soll der doch wieder für Schatten in unserem Garten sorgen…

…Herrle machst du das schon anständig?..

…schaut so aus…dann kann ich ja noch eine Runde schlafen, bevor wir auf den Hundeplatz fahren!…

13.01.2014 – Ein Tag in einer Hundeausstellung oder „Das erste Mal!“

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Jan 132014
 

Das erste Mal? Ja einmal musste es sein. Jeder redet davon, einige fahren hin und kaufen dort ein, andere stellen ihre Hunde aus. Nur ich konnte nie mitreden.

Morgens um 8:30 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. Wir kommen an und stellen unser Auto auf dem Parkplatz für Aussteller ab. Najah (die beste aller Hündinnen) und meine Wenigkeit sind mit Freunden mitgefahren und dürfen darum die Vorzüge der Hundeaussteller genießen. Eine kleine Hündin soll heute und hier die ersten CACIB-Bewertungen bekommen. Mit vielen anderen Zwei- und Vierbeinern machen wir uns auf den Weg in die Hallen. Das ist ein Gewusel, Hunde bellen, Menschen rufen lauthals durch die Gegend, die ersten Pfeiler und Eingangstüren werden markiert, die ersten Zweibeiner schimpfen lauthals auf einige störrische Vierbeiner ein. Najah schaut mich nur an und geht ruhig neben mir durch die schon engen Gassen an vielen Ausstellungsboxen vorbei in den hintersten Teil der Halle zu unserem Ring. Dort schlagen wir unser „Camp“ auf. D. h. wir haben Klappstühle und etwas zu essen und trinken dabei. Als „Nur-Zuschauer“ habe ich Gelegenheit jetzt alles ganz genau zu beobachten. Einiges ist ok, anderes gefällt mir nicht so gut, vieles geht für mich gar nicht!

Najah liegt auf ihrer Decke und richtet sich nach mir. Ich lehne mich ruhig im Stuhl nach hinten und sie schläft ein. Kein Bellen, Jaulen oder aggressives Rüdengebaren kann sie ärgern. Sie weiß, dass ich über sie wache und schläft ruhig und fest.


Dann geht es los. Die ersten Hunde werden vorgeführt. Einige davon sehr cool, andere total verängstigt bis hin zur totalen Panik und unter sich pieseln vor Angst. Die Augen sagen alles und ich kann in diesem Moment die Besitzerin nicht verstehen. Mit Sonntags-Garderobe und einem Lächeln im Gesicht wird auch beim Anblick einer total panischen Hündin im Programm weitergemacht. Zähne zeigen, auf dem glatten Hallenboden wird die arme Maus durch den Ring gezogen. Die sehr dünne Ausstellungsleine schnürt ihr die Kehle zu. Sie röchelt und verliert auch wieder Pipi. „Fraule, warum muss ich das machen?“ scheinen ihre angsterfüllten Augen zu fragen!

Kurz danach ein Rüde der vor Angst vorangeht und versucht alles zu verbeißen. Ein anderer Rüde versucht zu flüchten und erhängt sich fast in dem dünnen Seil um seinen Hals. Der Besitzer kann ihm kaum helfen. Als letzten Notgriff (der Hund hat ja nur dieses dünne Ausstellungsbändchen um den Hals) packt er ihn am Fell und zieht in zu sich. Der Hund jault und schaut noch verschreckter als vorher nach oben. Danach gleiches Spiel, der Hund will wieder weg. Einfach nur raus!

Natürlich gibt es auch die Hunde, denen es nichts ausmacht mit ihren Besitzern durch den Ring zu gehen. Denen weder der glatte Boden noch der Lärmpegel in der Halle oder das Gebell und sehr oft auch aggressive Verhalten der Artgenossen Angst einjagt. Das sind die obercoolen, aber auch die sind und zeigen ein hohes Stressaufkommen. Die schnellen und sehr oft ausgeführten Beschwichtigungssignale sagen alles. Ein kurzes Lecken, ein Kopf zur Seite drehen oder ein Blinzeln. All das kann hier zur Genüge beobachtet werden. Zwei Rüden, die aneinander vorbei sollen, können sich nicht aus dem Weg gehen. So ist auch diese Aggressivität vorprogrammiert. Sie können ja leider nicht in einem Bogen aneinander vorbei. Alle Höflichkeitsgesten funktionieren hier schon aus Platzmangel nicht.

Dann ist endlich auch unsere kleine Maus an der Reihe. Der Besitzer sagte noch zu mir: „Sollte sie auch so ängstlich sein, breche ich sofort ab!“ Sehr lobenswert! Aber sie ist eine von der wirklich coolen Sorte. Sie geht ohne große Angst über den glatten Boden. Schaut dabei nur auf ihr Herrle und zeigt dann auch ihr Zähne. Sie bekommt den ersten Platz in der Jüngstengruppe und natürlich freuen wir uns auch sehr darüber. Einen Sinn kann ich persönlich nicht darin sehen, aber es gibt ja mehr so sinnlose Dinge auf diesem bunten Erdball.

Najah schläft immer noch. Ich weiß genau, dass sie zwar gerne immer an meiner Seite ist, sich im Ring auch sehr, sehr unwohl gefühlt hätte. Da gehen wir doch lieber jetzt eine Runde shoppen. Auch das ist natürlich Stress für Najah! Sie geht nur von einem Futterstand zum Nächsten und versucht (mit viel Erfolg) so einiges zu erbetteln. Müde und satt gehen wir anschließend noch zum Pipimachen nach draußen. Ein paar kleine grüne Flecken Rasen sind als „Lösestellen“ ausgeschrieben. Ich sehe richtig wie meine Maus ihre Nase rümpft. Ganz schnell rein in die kleine Wiese und die Schleuse auf. Dann aber schnell wieder ab nach draußen! Sollte ich wieder mal auf einer Ausstellung dieser Größe sein, werde ich mir die Eintrittskarte in die Hosentasche stecken. Das war jetzt wahrscheinlich mein Fehler. Sicher hätte ich die Messe verlassen und mit der Karte wieder rein dürfen? Ich weiß es nicht!

Wir wandern wieder zurück in die Halle. Es ist jetzt Mittagszeit und dementsprechend übervoll. Wir kommen kaum durch die Menschenmengen. Ich bin froh, als ich mit Najah wieder in meinem Stuhl am Ring sitze. Wir kuscheln noch eine Weile und schauen wieder den anderen Bewertungen zu. Immer wieder die gleichen Symptome, mal mehr oder weniger schlimm.

Endlich gibt es auch die Papiere für alle Teilnehmenden zurück. Es ist fast Abends geworden, die Hallen leeren sich, viele sind schon fertig und packen ihre Sachen zusammen. Ein für Zwei- und Vierbeiner sicherlich sehr anstrengender Tag ist zu Ende gegangen.

Ich wünsch allen Vierbeinern von ganzen Herzen dass sie nicht allzu oft an solchen Massenveranstaltungen teilnehmen müssen. Trotzdem habe ich viel gelernt und gesehen. Habe in sehr verbissene Menschengesichter geschaut, aber auch sehr nette Leute kennengelernt. Ich würde vieles ändern oder anders machen. Z. B. müssten für mich die Ausstellungsleinen doch gar nicht so dünn sein. Ein Würge-Halsband ist tierschutzwidrig, was ist dann erst dieses dünne Bändchen? Die Böden könnten doch auch mit Kunstrasen oder Gummimatten ausgelegt werden. Dies würde es vielen Tieren erleichtern darauf zu gehen. Und dann natürlich der Platz, der für viele Hunde schon rein Rassebedingt auch viel zu knapp ist. Und warum machen die Richter selbst bei Hunden mit richtiger Panik immer weiter und weiter? Muss das sein? Fragen über Fragen? Vielleicht gibt es ja für alles auch gute Erklärungen? Wäre schön, wenn einige Verantwortliche auch einmal darüber nachdenken und evtl. auch etwas erneuern.

(c) Gabi Müller

03.01.2014 – Einen Hund zu haben bedeutet…

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Jan 032014
 

Hunde zu haben bedeutet...

  • Spaß daran haben, ihnen beim Toben zu zu sehen…
  • es für normal anzusehen, sich auf dem Boden mit dem Vierbeiner zu balgen…
  • das schöne Gefühl, nie alleine zu sein…
  • die Kleidung von der Haarfarbe des Hundes abhängig zu machen (bei hellen Hunden schwarz auf alle Fälle zu meiden)…
  • Gummistiefel den High Heel’s vorzuziehen…
  • morgens von einer kalten, nassen Hundeschnauze geweckt zu werden…
  • beim Wochenendprogramm anstatt Ausschlafen und dem gemütlichen Frühstück einen Spaziergang ein zu planen…
  • Hundehaar an allen Stellen der Wohnung zu ignorieren…
  • immer und jederzeit mit ansteckender übergroßer Freude begrüßt zu werden…
  • einen Campingurlaub einer Luxusreise in fremde Länder vorzuziehen…
  • die Wahl des Speiselokales von der Frage „Darf der Hund mit?“ abhängig zu machen…
  • eine wunderbare Freundschaft zu genießen…
  • den Geruch von Pansen und Blättermagen zu ignorieren…
  • gemeinsam (trotz aller guten Vorsätze) auf dem Sofa zu kuscheln…
  • auch mal nachts bei Wind und Regen den Garten zu besuchen…
  • in allen Jackentaschen außer Hundekeksen auch noch Plastikbeutelchen zu haben…
  • sich Sorgen zu machen, wenn es den Vierbeinern schlecht geht…
  • sich manches Mal zu wünschen, dass sie sprechen können (doch mal ein Seminar Tierkommunikation belegen?)…
  • Verantwortung für unsere vierbeinigen Freunde übernehmen…
  • neue Freunde durch unsere Vierbeiner zu finden…
  • die Gardarobe nicht mehr benützen zu können, da ja schon die Leinen daran hängen…
  • im Auto nicht mehr so viel Platz zu haben (Oma und Opa müssen halt mal zu Hause bleiben ;-))…
  • immer ein Gefühl von Sicherheit zu haben, wenn man bei Dunkelheit alleine mit Hund unterwegs ist…
  • Ordnung halten zu lernen und seine Schuhe am besten im Schuhschrank zu stapeln…
  • schick und sportlich muss das Auto ja nicht sein, oder? Der beste Freund muss sich darin wohlfühlen…
  • im Gefrierschrank ist mehr Hundefutter als menschliche Kost…
  • auf dem Sofa auch einmal zusammenzurücken, dass der Vierbeiner Platz hat…
  • den Familienkalender auch mit einer Hundespalte zu versehen und diese Termine mit „Sehr Wichtig!“ markieren…

bestimmt fällt euch auch noch so einiges dazu ein…dann einfach melden 😉

Herzlichen Dank schon mal für die vielen, vielen Beiträge, die ich von Facebook gerne übernommen habe!
Wir haben nicht nur einen Hunde, wir leben Hunde!

 

29.12.2013 – Körpersprache verstehen – Teil 9

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Dez 292013
 

Hunde haben im Umgang mit ihren Artgenossen andere Höflichkeitsgesten, Rituale und Gepflogenheiten als wir Menschen.
Diese wollen wir in der Artikelreihe “Körpersprache verstehen” erklären! Viel Spaß beim Lesen!

Teil 9 – Von oben streicheln, Kopf tätscheln

Menschliches Verhalten:
Mensch streichelt den Hund und tätschelt ihm über den Kopf.

Der Mensch sieht dies so:
Der Mensch möchte dem Vierbeiner Zuneigung zeigen und ihn freundlich begrüßen.

Der Hund versteht:
Hund kann sich nicht über diese Geste freuen. Der Mensch steht frontal vor dem Hund, dies wird als Bedrohung empfunden und gilt als unhöflich!

Wie der Hund reagiert:
Die meisten Hunde fühlen sich zwar unbehaglich, aber ertragen diese menschliche Geste. Sie haben im Laufe der Zeit gelernt damit zu leben. Bei genauem Beobachten wird man aber viele kleine Beschwichtigungssignale (z. B. blinzeln, Kopf zur Seite drehen, schlecken, usw.) erkennen!

 

27.12.2013 – Körpersprache verstehen – Teil 8

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Dez 272013
 

Hunde haben im Umgang mit ihren Artgenossen andere Höflichkeitsgesten, Rituale und Gepflogenheiten als wir Menschen.
Diese wollen wir in der Artikelreihe “Körpersprache verstehen” erklären! Viel Spaß beim Lesen!

Teil 8 – Bellen beim Klingeln

Menschliches Verhalten:
Es klingelt an der Haustür. Mensch läuft hinter dem bellenden Hund her, versucht ihn zu halten, schafft dies nicht und öffnen die Tür.

Der Mensch sieht dies so:
Um den Vierbeiner zu beruhigen soll er am Halsband festgehalten und dann die Tür geöffnet werden.

Der Hund versteht:
„Ist ja ober-mega-toll“, mein Mensch hilft mir den vor der Tür stehenden Besucher zu vertreiben. Mit dieser Unterstützung geht das natürlich noch viel besser!

Wie der Hund reagiert:
Der Vierbeiner ist stolz auf seine gute Leistung und muss sich natürlich immer mehr ins Zeug legen um zu zeigen, wie toll er seinen Menschen unterstützen kann!

 

25.12.2013 – Körpersprache verstehen – Teil 7

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Dez 252013
 

 Hunde haben im Umgang mit ihren Artgenossen andere Höflichkeitsgesten, Rituale und Gepflogenheiten als wir Menschen.
Diese wollen wir in der Artikelreihe “Körpersprache verstehen” erklären! Viel Spaß beim Lesen!

Teil 7 – Knurren

Hundliches Verhalten:
Der Hund knurrt.

Wie der Mensch es versteht:
Der Hund ist aggressiv.

Wie der Mensch reagiert:
Wir glauben der Hund ist widerspenstig oder gar dominant und will im Rang aufsteigen. Der Hund wird geschimpft/massgeregelt.

Wie der Hund reagiert:
Knurren gehört zum normalen Ausdrucksverhalten von Hunden. Knurrt ein Hund, so kann das verschiedene Ursachen haben. In den seltensten Fällen steckt echte Aggression dahinter. Knurren kann als Drohung oder Warnung gemeint sein. Meist steckt jedoch Unsicherheit oder gar Angst dahinter. Sofern es sich nicht um ein echtes  provozierendes Drohknurren handelt, gehen andere Hunde einem knurrenden Hund meist aus dem Weg. Das hat nichts mir der Rangordnung zu tun und auch ranghöhere Tiere akzeptieren ein Knurren eines rangniederen Tieres. Allerdings sollten wir uns überlegen, warum sich der Hund genötigt sieht einen Menschen anzuknurren.  Dann sollte an der Ursache gearbeitet werden und dem Hund gelehrt werden, dass es keinen Grund gibt sich so zu verhalten. Oft genügt es mehr Vertrauen zu schaffen. Z.b beim Bürsten mal ab und zu ein Leckerchen zu geben, damit dieser Vorgang für den Hund etwas Positives ist und nicht mehr negativ verknüpft ist.

23.12.2013 – Körpersprache verstehen – Teil 6

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Dez 232013
 

 Hunde haben im Umgang mit ihren Artgenossen andere Höflichkeitsgesten, Rituale und Gepflogenheiten als wir Menschen.
Diese wollen wir in der Artikelreihe “Körpersprache verstehen” erklären! Viel Spaß beim Lesen!

Teil 6 – an einem Hund vorbei „Fuß gehen“

Menschliches Verhalten:
Der Mensch möchte, dass der Hund ohne murren an seiner Seite an Hunden, etc. vorbeigeht.

Hundliches Verhalten:
Normalerweise geht ein Hund nicht parallel, sondern versucht einen Bogen um den fremden Hund zu laufen.

Der Mensch versteht:
Der Hund ist ungehorsam.

Wie der Mensch reagiert:
Wir strafen ihn ungerechter Weise. Der Hund befand sich in einer Konfliktsituation. Er möchte nach Hundemanier ausweichen und so einem Konflikt ausweichen, muss aber unserem Befehl Fuß nachkommen.

Was Hunde damit meinen:
Für Hunde ist es ganz normal, dass sie einen Bogen um fremde Artgenossen laufen. Gerade darauf zulaufen wäre sehr unhöflich und könnte einen Konflikt heraufbeschwören.

21.12.2013 – Körpersprache verstehen – Teil 5

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Dez 212013
 

Hunde haben im Umgang mit ihren Artgenossen andere Höflichkeitsgesten, Rituale und Gepflogenheiten als wir Menschen.
Diese wollen wir in der Artikelreihe “Körpersprache verstehen” erklären! Viel Spaß beim Lesen!

Teil 5 – Sprechen im Befehlston

Menschliches Verhalten:
Wir sprechen sehr laut, ärgerlich und im Befehlston mit dem Hund.

Was Menschen damit meinen:
Wir wollen das der Hund sofort und ohne Umwege hört und z. B. kommt oder „Sitz“ macht.

Wie der Hund das versteht:
Ojeh, mein Mensch ist schlecht gelaunt oder aggressiv. Um ihn macht man besser einen Bogen und kommt ihm nicht zu nahe.

Wie der Hund reagiert:
Er wird sehr zögernd herankommen, eventuell sogar den Schwanz einklemmen und eine mehr oder weniger geduckte Haltung zeigen. Damit will er den Menschen beschwichtigen und ihm zeigen, das er sich unterwirft.
Je strenger die befehlende Stimme ist, desto langsamer wird oft das Kommando, das gegeben wird ausgeführt werden. Langsame Bewegungen haben einen beschwichtigenden Effekt, schnelle Bewegungen wirken bedrohlich.
Oder der Hund „erstarrt“ und es sieht so aus, als wollte er nicht gehorchen. Der Hund ist dann keinesfalls stur oder gar dominant. Auch dieses  „Erstarren“ ist eine bewährt Beschwichtigungsgeste unter Hunden die zur Konfliktvermeidung dient und bei Bedrohung durch Artgenossen eingesetzt wird. Hören Sie auf bedrohlich zu wirken, seien Sie freundlich und Ihr Hund wird freudig kommen!